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Die TT.E.A.M.-Methode (Tellington Touch Equine Awarness Methode) wurde von Linda Tellington-Jones entwickelt. Linda wuchs in Kanada mit Pferden auf, jeden Tag ritt sie auf Ihrem Pony zur Schule. Damals wurden die Pferde noch eingebrochen! Man band das Pferd so fest, dass es sich kaum bewegen konnte, sattelte und trenste es und setzte sofort einen Reiter darauf. Dann begann das wilde Rodeo, denn das Pferd buckelte und versuchte sich gegen den Reiter panisch zu wehren. Erst durch die Erschöpfung "lernte" es, den Reiter zu tragen. Linda suchte nach einer Methode, um die Pferde partnerschaftlich ohne Druck einzureiten - da schenkte ihr ein Mann ein blaues Buch, in dem Übungen dargestellt wurden, die wir heute als Bodenarbeit bezeichnen. Fasziniert von diesem Buch probierte Linda dieses an verschiedenen Pferden aus. Sie war begeistert, ohne Stress und Buckler lernten die Pferde zuerst Sattel und Trense und später den Reiter zu akzeptieren.
1964 gründete sie mit ihrem Mann Wentworth Tellington ein Forschungszentrum und eine Ausbildungsstätte für Reitlehrer. Dort wurden sämtliche Sparten der Reiterei gelehrt (Western, Englisch, Vielseitigkeit, Distanz u.v.m.). 
1975 studierte sie mehrere Jahre bei Moshe Feldenkrais, dessen Lehre (Feldenkraismethode) sich in einem Kernsatz zusammenfassen lässt: Bewegt man seinen Körper auf ungewohnte Weise ohne Verspannung, so werden neue Gehirnzellen und Nervenbahnen aktiviert - der Körper lernt! Linda war von dieser Arbeit so begeistert, dass sie nach einer Möglichkeit suchte, dies auf die Pferde zu übertragen. So entwickelte sich der TTouch. Zuerst waren es nur kleine Kreise, die diese faszinierende Wirkung auf Pferde hatte. Die Tiere hörten zu und begannen ihren Körper anders wahrzunehmen. Die Folge davon waren ausgeglichene, angstfreie, vertrauensvolle Pferde, die in jeder Situation handelbar waren.
Mit der Zeit entwickelte sich aus dem einfachen Kreis der heutige 1 ¼ Kreis.
1986 und 1987 wurde TT.E.A.M. in den USA wissenschaftlich untersucht. Man stellte fest, dass durch den Touch alle vier Gehirnströme in beiden Gehirnhälften aktiviert wurden. Vor allem die Beta-Gehirnwellen, die für das logische Denkvermögen zuständig sind, waren stark erhöht.
Linda hat ihre Methode mittlerweile auf alle Tiere und den Menschen übertragen. In der ganzen Welt gibt es von ihr lizensierte Practitioner, die ihre Methode anwenden.
Linda arbeitet sehr häufig mit Sportpferden der Weltspitze: So hat sie Dr. Reiner Klimke und Klaus Balkenhohl geholfen, mit ihren Pferden noch erfolgreicher zu sein. Aber auch Freizeitreiter nutzen ihre Methode, um einen harmonischeren Umgang mit ihren Pferden zu finden.
TT.E.A.M. ist ebenfalls gut für Kinder geeignet, um vom Boden aus Sicherheit mit den Pferden zu erlangen.
Fohlenerziehung, Jungpferdeausbildung, Problempferde, Beschäftigung mit alten oder kranken Pferden sind weitere Gebiete der TT.E.A.M.-Arbeit.
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